1. Blockübung 2013 - Technische Hilfeleistung

Wie in den letzten Jahren bewährt, haben wir auch dieses Jahr unsere Übungsinhalte in Themenblöcke zusammengefasst. Unser erster Übungsblock befasst sich mit der Technischen Hilfeleistung und hier als Schwerpunkt "Bauunfälle". Retten von eingeklemmten / verschütteten Personen aus Trümmer, Graben oder Silo sind die Aufgaben die es zu lösen gibt. Übungbericht vom Montag 04.02.2013 Gr.1+3 und Mittwoch 20.02.2013 Gr. 2+4: Angenommene Lage: Verschüttete Person in einer Grube Als Übungsobjekt diente die Fahrzeuggrube im Gerätehaus Zur Darstellung der Lage wurden 2 t Sand verwendet Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich eine Person in einer Grube (dargestellt durch eine Übungspuppe) und war durch Einsturz der Seitenwände bis zum Brustkorb verschüttet. Die Person war ansprechbar, jedoch konnte sich die Person nicht bewegen und das Atmen fiel Ihr zunehmend schwerer. Da die Grube nicht gegen das Nachrutschen von Erdmassen gesichert war, drohte die Person vollständig verschüttet zu werden. Gemäß dem Einsatzgrundsatz zur Technischen Hilfeleistung begann der Gruppenführer die Lage zu erkunden. Dabei war darauf zu achten, dass durch die Erkundung das weitere Nachrutschen von Erde verhindert wurde. Es wurde ein Sicherheitsbereich festgelegt, der nur mit besonderen Maßnahmen und nur von einzelnen beauftragten Personen betreten werden durfte.

Das Sichern der Einsatzstellen begann damit, dass Steckleiterteile an der Abbruchkante abgelegt wurden, um eine Lastverteilung auf eine größere Fläche zu gewährleisten. Es sollte verhindert werden, dass durch die Rettungskräfte, die an der Grube arbeiten, weitere Erdmassen nachrutschen. Mit weiteren Steckleiterteilen, die senkrecht an die Grubenwand eingesetzt  und mit einem Rettunszylinder verspreizt wurde, konnte eine Sicherung gegen das Nachrutschen eingebaut werden.

Der nächste Schritt war nun einen Zugang zur verletzten Person zu schaffen. Oberhalb der verletzten Person wurde begonnen die Erdmassen abzutragen. Aufgrund der Dringlichkeit und anstrengenden Aufgabe wurden zwei Teams im Wechsel eingesetzt, damit sich immer ein Team ausruhen kann. Für die eigentliche Rettung der Person wurde ein Feuerwehrmann gesichert in die Grube abgelassen.   Er begann vorsichtig von Hand die Person soweit freizulegen damit diese besser atmen konnte.

Durch Sicherstellen dieser lebensnotwendigen Sofortmaßnahme konnte mit der verschütteten Person zusammen die weitere Vorgehensweise bzw. Freilegung begonnen werden. Nachdem die verunglückte Person von den Erdmassen befreit war, wurde diese Mithilfe von dem Spineboard  aus der Grube gerettet

Bilder

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